Situation in Kassel - Hilfeaufruf
Moin!
In Kassel sind wir in einer angespannten Situation. Anbei dazu ein HNA-Artikel vom 24.3.25, da war das auf der Titelseite wie auf Seite 4 großformatig behandelt worden. Auf unsere Initiative hin, aber eine schwere Entscheidung so in die Öffentlichkeit zu gehen, gleichzeitig ein Befreiungsschlag. Denn gleichzeitig läuft ein offenes Verfahren. Der Todesfall wird instrumentalisiert von Seiten der Stadt, die uns schon vorher nicht haben wollte (seit 2021 machen sie uns das Leben schwer) und nunmehr nicht mehr abwarten will auf den Ausgang unserer Klage gegen die Stadt. (Diesbezüglich ein Appell: Wenn Ihr Gefahren auf Euren Plätzen habt, vor allem solche, die sich verstetigt haben - stellt sie ab!).
Wir sind ein recht kleiner Wagenplatz. Dies hat sich in Kassel so entwickelt. Seit 1982 gibt es Wagenplätze in Kassel, aber bis heute keinen legalen. Es lebten früher bis zu 100 Menschen im Wagen in Kassel, größtenteils auf den drei seinerzeit existierenden Wagenplätzen. Es gab eine massive Räumung in 1997 eines Platzes, den Umzug eines zweiten Platzes und die Aufgabe des Dritten, im Weiteren Besetzungen und Verhandlungen mit der Stadt, die offensichtlich von Seiten der Behörden zu keinem Zeitpunkt Erfolg haben sollten. Heute leben immer noch etwa 100 Menschen in Wagen, auf Grund der jahrzehntelangen Politik allerdings größtenteils einzeln neben einem Haus, in einem Garten oder ähnlich, deutlich weniger auf Wagenplätzen, die auch im Gegensatz zu früher eher unter dem Radar bleiben möchten, als dass sie sich offensiv zeigen oder gar eine Legalisierung anstreben. In diesem Sinne ist unser Platz auch recht klein, immerhin privat gekauft, um dahingehend schon mal Sicherheit zu haben, und zu fairen Konditionen dem Verein überlassen, so dass auch basisdemokratische Entscheidungsstrukturen mit Konsensprinzip sichergestellt sind. Letztlich ist es der Wunsch, das Grundstück nicht nur als Wagenplatz zu sichern, sondern auch umzuwidmen zur "Sondernutzungsfläche experimentelles Wohnen", damit auch dauerhaft das Grundstück für nichts anderes genutzt werden darf (und damit gerade auch für Investoren und Stadt dauerhaft entwertet wird).
Wir benötigen Unterstützung. Leserbriefe an die HNA wären gut, ebenso könnt Ihr aber auch die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung anschreiben, das Bauamt oder den Oberbürgermeister. Darüber hinaus haben wir eine Spendenaktion gestartet und erfahren viel Rückhalt. Danke dafür!
HNA-Artikel (leider als Anhang zu groß)
HNA Titelseite 24.3.25
dropbox.com/scl/fi/efah0dzsf11…pfch3ktt&st=0lftntv5&dl=0
HNA Seite 4 24.3.25
dropbox.com/scl/fi/kuktbjhn0zr…d3a9lcfx&st=omnnhxrs&dl=0
HNA 28.03.2025
dropbox.com/scl/fi/20o2w5r2kvt…8k42vg6l&st=xy563806&dl=0
Spendenkampagne:
goodcrowd.org/wagenplatz-wagenkuppe-in-kassel-verteidigen
HNA-Leserbriefe:
leserdialog@hna.de
Oberbürgermeister Sven Schoeller (Grüne):
sven.schoeller@kassel.de
Bauamt / Baudezernentin Simone Fedderke (Grüne)
simone.fedderke@kassel.de
Fraktionen in der StaVo (abgesehen von der AFD):
Bündnis 90 / Grüne
fraktion@gruene-kassel.de
CDU
info@cdu-fraktion-kassel.de
FDP
fraktion@fdp-kassel.de
Linke
fraktion@kasseler-linke.de
SPD
buero@spd-fraktion-kassel.de
Besten Dank von den Wagenkupplern!!
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